Schlossuferpokal Aschaffenburg
Was für eine schöne (neue) Veranstaltung! Die 4,7 km lange Strecke, zuerst mit der Strömung, dann Gegen die Strömung entlang der Promenade mit Blick auf die Weinberge, das Pompejanum und die Johannisburg ist wunderschön (zum Glück für Isabelle, die die Runde drei Mal fuhr). Nach dem Ziel rudert man noch anderthalb Kilometer durch den Hafen und die alte Schleuse. Der Clou: es gab keine Schifffahrt da der Ruderclub Aschaffenburg von 1898 das Datum während der Wartungsarbeiten an den Schleusen ausgewählt hat. Die Bewirtung am Bootshaus war großartig, ebenso die Freundlichkeit der Mitglieder. Wenn der Vorstand eine ganze Stadt und Sponsoren überzeugt, mitzumachen, dann ist es perfekt
Perfekt? Fast… 😉 Die Aschaffenburger hatten beschlossen, jedes Rennen nach dem Welser-System zu werten. Die Kalkulation erwies sich jedoch als zu kompliziert, sodass manche erklärten Sieger wahrscheinlich gar keine sind. Die endgültigen Ergebnisse haben wir immer noch nicht.
Gestartet sind wir in vier Rennen: dreimal mit “Mittwoch2” und einmal in einem fremden Boot.
Georg startete in der Altersklasse U70 mit Christoph Rademacher (Honnef), Rainer Fiedler (Limburg) und Christopher Schneider (Eltville). Georgs Boot war das schnellste Boot aus dieser Altersklasse und mit einer Zeit von 18:52 das drittschnellste Boot überhaupt!
Im Männerboot derselben Altersklasse U70 starteten Dietrich, Cornel, Max und Andre, gesteuert von isabelle.
Für unsere Anfänger Andre und Dietrich war es eine tolle Erfahrung, auch wenn sie den letzten Platz belegten.
In der Kategorie Frauenvierer U60 starteten Anke, Katharina, Christina und Sylke, gesteuert von isabelle. Für einen guten Platz reichte es nicht… aber sie gaben alles!
Isabelle steuerte nicht nur sondern ruderte auch in einem Mixedvierer, mit Verena, Rainer Fiedler und Christoph Rademacher, gesteuert von Dorothee Lang aus Eltville. Sie erreichten mit einer Zeit von 20:29 den 2. Platz in der Kategorie U70 hinter dem Boot aus Nassovia Höchst. Rüdiger Dingeldey, auch Mitglied bei uns, saß im Siegerboot, sodass man sagen kann, dass ein Ruderer von Neptun gewonnen hat.
Sehr erfreulich für isabelle war die Ernsthaftigkeit der beiden reinen RCN-Mannschaften, die sie trainiert und gesteuert hat. Trotz Kälte und schlechtem Wetter wurde Wochen vor der Regatta fleißig trainiert. Die Konkurrenz aus der ganzen Region und darüber hinaus war stark, ein Platz auf dem Podest war unrealistisch. Aber für mehrere war es die erste Regatta-Erfahrung, die gezeigt hat, wie wichtig regelmäßiges Training ist.